Marie-Sophie Pollak, in Bietigheim-Bissingen/Deutschland geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss ihr Diplom mit Auszeichnung ab.

Noch während ihres Studiums debütierte sie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, denen sie in mehreren Produktionen verbunden blieb. Es folgten Konzert- und Opernengagements im In- und Ausland. Inzwischen konzertiert Marie-Sophie Pollak regelmäßig mit namhaften Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Freiburger Barockorchester, Philharmonisches Orchester Hamburg, Les Violons du Roy, Concerto München, Camerata Salzburg, und stand bereits auf Bühnen wie der Tonhalle Düsseldorf, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Maison Symphonique de Montréal, Prager Rudolfinum, Festspielhaus Baden-Baden, Herkulessaal München, Konzerthaus Berlin, Auditorio Nacional de Madrid sowie dem Théatre du Chatêlet in Paris. Während ihrer noch jungen Karriere arbeitete sie bereits mit Dirigenten wie Kent Nagano, Thomas Hengelbrock, Gianluca Capuano, Jean-Christophe Spinosi, Hans-Christoph Rademann, Václav Luks, Bernard Labadie und Alessandro de Marchi.

Ihrem Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg in Haydns „Die Jahreszeiten”, folgten mehrere Konzerte mit Kent Nagano, das Silvesterkonzert 2018 in der Elbphilharmonie sowie eine Einladung zum Orchestre Symphonique nach Montréal. Im Sommer 2020 wird sie als „Jungfrau“ in Schumanns „Das Paradies und die Peri“ nach Kanada zurückkehren.

Ein besonderes Operndebüt gab sie zu Beginn des Jahres 2019, als „l’Amour“ in Glucks Oper „Orphée et Eurydice“, welche von John Neumeier an der Hamburger Staatsoper inszeniert wurde. Im Frühjahr 2020 wird Marie-Sophie Pollak in dieser Rolle auch bei den Salzburger Pfingstfestspielen debütieren. Ein weiteres Highlight 2019 war ihr erfolgreiches Einspringen bei der Schubertiade in Hohenems.

Marie-Sophie Pollak ist Bundespreisträgerin 2006 des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ und war Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“. Sie wurde zweimal mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet, wird zudem von der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert und ist Stipendiatin der Christl und Klaus Haack-Stiftung.

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